Passierte Tomaten - Der Feminismus-Podcast der taz

Passierte Tomaten - Der Feminismus-Podcast der taz

„Kritik ist kostenloser Unterricht“ – Warum wir Räume schaffen müssen, in denen Fehler erlaubt sind

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Autorin Kübra Gümüşay und Rapperin Sookee können miteinander nicht
wirklich über Feminismus streiten. Wohl aber: Konstruktiv diskutieren.
Warum wir uns nicht zwischen radikalen und verständnisvollen Strategien
entscheiden müssen, wie man Kindern Intersektionalität erklärt und was
es braucht, damit mehr Menschen sich trauen in diesen Debatten
mitzureden.

„Das Ziel ist ein anderes“ – Über Ansätze und Lösungen verschiedener feministischer Strömungen

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Verdrängt der Queerfeminismus die Anliegen des ursprünglichen Feminismus aus dem Bewusstsein? So lautet zumindest ein Vorwurf des Radikalfeminismus. Der Queerfeminismus hingegen fordert, sich mehr mit eigenen Privilegien und eigenem Diskriminierungsverhalten zu beschäftigen. Doch diesen Vorwurf verstehen manche Radikal- und andere Feminist*innen als Sprechverbote. Soziologin Manuela Schon und *Trans Aktivistin FaulenzA im Gespräch.

„Patriarchale Strukturen sind das Problem“ – Was hätte die westdeutsche Frauenbewegung von den Ostfrauen lernen können?

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Die Bundesrepublik hat eine restriktivere Familienpolitik als die DDR es hatte – Schwangerschaftsabbrüche sind heute noch im Strafgesetz verankert, die Kinderbetreuung ist Privatsache, weniger Frauen gehen neben der Familie einer Arbeit nach. Die westdeutsche Frauenbewegung hat wenig von den Ostfrauen gelernt, sagt die Grüne Ulle Schauws. Die DDR war aber trotzdem nicht frei von patriarchalen Rollenbildern, meint Anne Wizorek.

„Wir müssen den Feminismus aufmischen“ – Wie viel Mainstream verträgt - oder braucht - der Feminismus im Jahr 2018?

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Beyoncé ist Feministin und Dior verkauft Empowerment-Shirts für Hunderte
Dollars. Was bleibt dabei an politischen Ideen übrig? Teresa Bücker ist
Chefredakteurin des feministischen Online-Magazins Edition F, Emily
Laquer gehört zur Interventionistischen Linken. Ein Gespräch darüber,
wen die Tomaten der Feministinnen heute treffen würden, mit welchen
Widersprüchen die Bewegung kämpft und wie man eine Mainstream-Bewegung
auf die Beine stellt, ohne dass sie im Ausverkauf endet.

„Liebe war nicht möglich“ – Warum Frauen die Männer des SDS 1968 mit Tomaten bewarfen

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Vor 50 Jahren erklärte die Filmstudentin Helke Sander dem erstaunten SDS auf seinem Frankfurter Kongress, dass die Frauen, diese Unterklasse aller Klassen, das revolutionäre Subjekt der Stunde seien. Als die Leitung daraufhin ratlos zur Tagesordnung übergehen wollte, reichte es Sigrid Rüger: Mit gezielten Tomatenwürfen beendete sie die Sitzung und begann: Die Frauenbewegung. 50 Jahre feministischer Streit folgten. Hier holen nun zwei, die damals dabei waren, die versäumte Debatte nach.

Über diesen Podcast

Zum Gespräch zwischen Männern und Frauen kam es 1968 nicht. Stattdessen flogen Tomaten auf die Männer. Die Frauen machten allein weiter und erkämpften in den letzten 50 Jahren viele frauenpolitische Errungenschaften. Im taz-Podcast „Passierte Tomaten“ streiten und diskutieren wir mit Feministinnen zu den Themen Prostitution, Queerfeminismus, Ost-West-Verständigung, Kommerzialisierung und zu der Frage, welche feministischen Strategien erfolgreich sein können.

von und mit taz

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